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Mähroboter findest du hier.

by Gonzalo Ortiz (2019-11-29)


Rasenmäher

Im 18. Jahrhundert breitete sich aus Königreich Großbritannien zukünftig eine neue Form der Gartenkunst, der Landschaftsgarten mit ausgeprägt niveauvollen Pleasuregrounds im Schlossumfeld, in ganz Europa aus. In den gigantischen Parks war das Mähen mit der Sense ein immenser Arbeitsaufwand. Noch Beginn des 19. Jahrhunderts waren beispielsweise im Park von Blenheim Palace (England) ständig 50 Arbeitnehmer mit dem Mähen des Rasens beschäftigt.



Um das Jahr 1830 erkannte Edwin Beard Budding (17951846), ein Textilingenieur aus Stroud in Gloucestershire, Königreich Großbritannien, dass an beiden Handsensen selbst keine Aufbesserung mehr möglich war. Er sah nun aber bei örtlichen Weberei eine Anlage: Diese führte den Stoff im Stecker an den Weben an einer feststehenden Klinge entlang und trennte durch eine rotierende Spindel mit anderen Tönen überstehende Fasern ab, um ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild erreichbar. Budding übertrug dieses Prinzip auf das Rasenschneiden, meldete am 31. Aug 1830 den Grasmäher, den er 1827 erdacht hatte[1], zum Erfindungspatent an und begann, zusammen mit John Ferrabee, dem Eigentümer der TransOcean Mill, diese Spindelmäher zu produzieren.



Der erste in Serie hergestellten Sichelmäher wurde im Jahr 1956 von der deutschen Firma SOLO auf den Absatzmarkt gebracht (Prototypen davon wurden schon 1949 bei der DLG-Ausstellung in München gezeigt).



Nach einer Estimation der Herstellerfirma Briggs & Stratton gibt es in Bundesrepublik Deutschland heute ungefähr fünf Hundertausende benzinbetriebene rasenmäher gardena. Etwa 800 unterschiedliche Typen, davon ca. 300 rasenmäher husqvarna roboter- und etwa 200 Rasentraktormodelle von über 50 Anbietern sind auf dem Markt.



Bei Sichelmähern kreisen horizontal angeordnete Messer auf einer senkrechten Welle mit hoher Drehzahl und stoßen dadurch das Gras draußen Mittelwert ohne Gegenschneide ab, der Schnittquerschnitt ist fadenförmig irregulär. Angeknickte Halmreste und Halmfasern eingehen und erzeugen eine stärkere Brauntönung des entworfenen getrockneten Rasens als es beim Mähen durch Spindelmäher so ist. Der Hauptanteil der handgeführten Grasmäher sind Sichelmäher, teilweise mit zwei Messerbalken (Messerkreuz). Die schneidenden Elemente können angeschraubte Werkzeug sein oder auch angeschliffene Messerbalken. Die zwei Messerbalkenhälften sind meist durch gewissen aerodynamischen Anstellwinkel ähnlich dem eines Propellers versehen, um eine Luftströmung von unten durch die Rotationsebene aufwärts zu erzeugen. Dadurch wird das abgeschnittene Mähgut bezüglich der Schnittebene hochbefördert und durch angemessen erarbeitete Kanalsysteme im Verkleidung in einen Behälter geblasen oder hohe Zentrifugalkräfte schmeißen es seitlich nach außen in einen Grasfangkorb.



Besonderen Bequemlichkeit versprechen Mähroboter, die als Mulchmäher eine Ebene selbstständig ohne menschliche Führung mähen. Ihre Stromenergie beziehen sie aus einem Akku, der von Solarzellen gespeist sein kann oder an einer Ladestation automatisch nachgeladen wird. Eingebaute Sensoren antworten auf eventuell auftauchende Probleme. Die zu mähende Fläche wird meist durch ein eingegrabenes Stromkabel begrenzt, dessen Eigeninduktivität der Mäher erkennt.


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